Ortsansicht Greverath

Blick auf Niersbach

Rastplatz "Boor" am Eifelsteig

Rastplatz "Boor"

Die Gemeinde Niersbach

Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Heckenlandes liegt die Ortsgemeinde Niersbach am nordöstlichen Rand des Meulenwaldes. Als anerkannter Wanderort am Eifelsteig und an der Eifelsteig-Erlebnisschleife Meulenwaldroute ist Niersbach ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Touren durch die reizvolle Natur der Südeifel. Ergänzt wird das Wanderangebot durch den örtlichen Rundwanderweg Bruch 1 (Br1), der zu erlebnisreichen Spaziergängen durch die abwechslungsreiche Landschaft einlädt.

Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als Niersbach erstmals urkundlich erwähnt wurde. Gemeinsam mit dem Ortsteil Greverath gehörte der Ort als luxemburgisches Lehen zur Herrschaft Bruch. Schon in römischer Zeit war das Gebiet besiedelt, woran archäologische Funde auf der Gemarkung „Tempelpütz“ erinnern. Der Eifelsteig durchzieht den Ortsteil Greverath, wo am Ortsrand die alte Dorfschmiede unmittelbar am Eifelsteig besichtigt werden kann und an der „Boor“ ein schön gestalteter Rastplatz mit großem Insektenhotel, Wassertretbecken und Ruhebänken Wanderer zum Verweilen einlädt. 

Bis heute ist Niersbach eng mit dem Töpferhandwerk verbunden. Der kunstvoll gestaltete Töpferbrunnen im Ortskern und die historischen Krugbacköfen erinnern an die lange Tradition des Ortes. Sehenswert ist außerdem die katholische Pfarrkirche St. Bernhard, die bereits 1793 erbaut wurde und das Ortsbild prägt. Ein besonderes Naturerlebnis bietet der Dreesbrunnen am Ortsausgang in Richtung Bruch. Die Mineralquelle zählt zu den zahlreichen Dreesquellen des Heckenlandes und lädt Wandernde und Ausflügler dazu ein, das mineralhaltige Quellwasser direkt vor Ort zu probieren.